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Studie1. Februar 2026 3 min Lesezeit

Studie zur Krisenvorsorge — PREPARE25

Nicht ob Menschen Krisenvorsorge für wichtig halten, sondern wie sie ihre eigene Vorbereitung einschätzen — und ob diese Einschätzung mit tatsächlichen Vorsorgemassnahmen übereinstimmt.

Das Deutsche Komitee Katastrophenvorsorge (DKKV) hat sich mit dem Thema private Krisenvorsorge befasst. Die aktuelle Diskussion zeigt, wie groß der Bedarf an verlässlichen Daten zur tatsächlichen Vorsorgekapazität in Deutschland ist.

Worum es geht

Wir führen eine bundesweite Studie durch, die diese Lücke adressiert. Dabei geht es nicht darum, ob Menschen Krisenvorsorge für wichtig halten — das tun die meisten. Es geht darum, wie sie ihre eigene Vorbereitung einschätzen und ob diese Einschätzung mit tatsächlichen Vorsorgemassnahmen übereinstimmt.

Warum Fehleinschätzungen sicherheitsrelevant sind

Wer sich für gut vorbereitet hält, obwohl wesentliche Vorräte fehlen, ist für klassische Sensibilisierungskampagnen kaum erreichbar. Die Studie untersucht drei Bereiche: subjektive Einschätzung der persönlichen Krisenvorsorge, objektive Vorsorge-Indikatoren, sowie Faktoren, die zu Über- oder Unterschätzung führen.

Das Ziel: Krisenvorsorge nicht nur beschreibbar, sondern handhabbarer zu machen — für Kommunikation, Aufklärung und praktische Umsetzung.

FS

Fabian Schmidt

Notarzt · Freier Sachverständiger · Gründer der Notfallakademie

Fabian Schmidt ist Arzt mit Zusatzbezeichnung Notfallmedizin, Sanitätsoffizier der Bundeswehr und Gründer der Notfallakademie. Er berät Krankenhäuser, Kommunen und Unternehmen im Krisenmanagement und forscht zu Resilienz und Notfallvorsorge.

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