Krisenmanagement

im Krankenhaus

Vertraulich. Strukturiert. Praxisnah.

Kliniken Stehen 
Unter Dauerbelastung

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen stehen unter wachsendem Druck:
Personalmangel, zunehmende Versorgungsengpässe, Cyberangriffe, Ausfälle kritischer IT-Systeme und steigende regulatorische Anforderungen treffen auf einen hochsensiblen Betrieb.

Aktuelle Ereignisse – etwa wiederholte Ausfälle und Krisensituationen in Berliner Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen – zeigen:
Störungen sind keine Ausnahme mehr, sondern Teil des Alltags.

Klinisches Krisenmanagement gewinnt somit noch weiter an Bedeutung und sollte professionell begleitet werden. 

Warum Krisenmanagement für Krankenhäuser heute Pflicht ist

Typische Schwachstellen in Krankenhäusern

Krisenpläne

vorhanden, aber praxisfern

Rollenverteilung​

im Krisenstab unklar oder Ausfälle nicht bedacht​

Kommunikation

störanfällig und häufig nicht robust

KAEP

nicht praxisgetestet und nicht regelmäßig beübt

Unsere Leistungen im klinischen Krisenmanagement

Analyse & Bewertung bestehender Krisenstrukturen

Wir analysieren vorhandene Krisen- und Notfallstrukturen im Krankenhaus, darunter KAEP, Krisenstab, Alarmierungs- und Meldewege. Im Fokus stehen reale Abhängigkeiten von Personal, IT, Medizintechnik, Logistik und externen Dienstleistern. Ergebnis ist eine belastbare Reifegrad- und Risikoeinschätzung – nicht auf dem Papier, sondern bezogen auf den tatsächlichen Klinikbetrieb.

Training & realitätsnahe Übungen

Wir schulen Führungskräfte, Stabsmitglieder und Schlüsselpersonal im Umgang mit Krisensituationen. Unsere Stabs- und Szenarioübungen orientieren sich an realen klinischen Lagen, z. B. IT-Ausfall, Versorgungsengpässen oder MANV. Übungen werden strukturiert ausgewertet und gezielt weiterentwickelt – kein Pflichttermin, sondern Lernprozess.

Aufbau klarer Strukturen und Entscheidungswege

Wir entwickeln oder optimieren klinische Krisenstäbe mit klaren Rollen, Zuständigkeiten und Entscheidungsprozessen. Dazu gehören praxistaugliche Abläufe, Checklisten, Kommunikationsstrukturen und Eskalationslogiken, die im Alltag funktionieren – auch unter Zeitdruck und bei Personalausfällen.

Begleitung im laufenden Betrieb

Krisenmanagement endet nicht mit dem Konzept. Wir begleiten Krankenhäuser im laufenden Betrieb, passen Strukturen nach Vorfällen, Audits oder neuen gesetzlichen Anforderungen an und unterstützen bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung bestehender Systeme.

Ein Starker Partner für Ihren Klinikalltag​

Krisenmanagement im Krankenhaus braucht medizinisches, organisatorisches und taktisches Verständnis. Wir verbinden alle drei Perspektiven – praxisnah, rechtssicher und sofort anwendbar.

Wir begleiten Sie Schritt für Schritt

Vom ersten Gespräch bis zur regelmäßigen Übung begleiten wir Sie mit Struktur, Fachkompetenz und Pragmatismus.

1. Erstgespräch & Bedarfserhebung
Wir klären Strukturen, klinische Risiken, Personalwege, Entscheidungsprozesse und IT-Abhängigkeiten. Ergebnis: erste Reifegradeinschätzung.
2. Analysephase
Wir prüfen KAEP, Stabsorganisation, Kommunikationslinien, Meldewege, Nachweise, interne Alarmketten, Medizintechnik-Abhängigkeiten, kritische Prozesse (z. B. OP, ITS, Notaufnahme) sowie besondere Risiken.
3. Umsetzung & Training
Erstellung oder Optimierung von Stabsordner, KAEP, Kommunikationsmatrix, Checklisten, Krisenabläufen. Training für medizinisches und administratives Personal.
4. Regelmäßige Übungen & Begleitung
Wir bleiben Ansprechpartner für Stabsübungen, Anpassungen nach Vorfällen und Weiterentwicklung klinischer Strukturen.

Häufige Fragen

Die Kosten hängen vom Umfang, der Größe des Hauses und dem bestehenden Reifegrad ab.
Ein strukturiertes Einstiegsprojekt (Analyse und erste Maßnahmen) beginnt in der Regel im unteren fünfstelligen Bereich. Umfangreichere Projekte mit Aufbau von Krisenstab, Trainings und Übungen werden individuell kalkuliert. Ziel ist immer ein praxistaugliches System – kein überdimensioniertes Konzept.

 

Ein arbeitsfähiger Krisenstab kann innerhalb weniger Wochen aufgebaut werden.
Die Dauer hängt davon ab, ob bereits Strukturen vorhanden sind und wie verfügbar Schlüsselpersonen sind. Entscheidend ist nicht die formale Einrichtung, sondern dass Rollen, Entscheidungswege und Kommunikation im Ernstfall funktionieren.

Ja. Ohne regelmäßige Übungen verlieren Krisenpläne ihre Wirksamkeit.
Krisenmanagement ist keine Dokumentation, sondern eine Fähigkeit. Übungen sind notwendig, um Entscheidungsprozesse, Kommunikation und Zusammenarbeit unter Belastung realistisch zu testen und weiterzuentwickeln.

Der Krankenhausalarm- und Einsatzplan (KAEP) ist ein formaler Bestandteil der Notfallplanung.
Krisenmanagement geht darüber hinaus: Es umfasst Führungsstrukturen, Entscheidungsprozesse, Kommunikation, Priorisierung kritischer Prozesse und den Umgang mit unklaren oder langanhaltenden Lagen wie IT-Ausfällen, Personalmangel oder Lieferengpässen.

Für Krankenhäuser bestehen verschiedene gesetzliche und regulatorische Anforderungen, u. a. aus dem Krankenhausrecht, Arbeitsschutz, Hygienevorgaben und Qualitätssicherung.
Unabhängig von formalen Pflichten erwarten Aufsichtsbehörden und Träger zunehmend belastbare Krisen- und Führungsstrukturen – insbesondere nach realen Vorfällen oder Prüfungen.

Für alle.
Unabhängig von Größe oder Trägerschaft profitieren insbesondere Häuser mit hoher Auslastung, komplexen Abhängigkeiten, kritischer Infrastruktur oder angespanntem Personalbestand. Krisen entstehen selten durch ein einzelnes Ereignis, sondern durch das Zusammenspiel mehrerer Faktoren.

Ja.
Wir arbeiten regelmäßig mit bestehenden KAEPs, Krisenhandbüchern oder Stabsstrukturen. Ziel ist nicht, alles neu zu schreiben, sondern vorhandene Inhalte zu prüfen, zu vereinfachen und praxistauglich weiterzuentwickeln.

Ja.
Übungen werden so geplant, dass der laufende Betrieb möglichst wenig beeinträchtigt wird. Der Fokus liegt auf realistischen Szenarien, klaren Lernzielen und einer strukturierten Nachbereitung – nicht auf Showeffekten.

Krisenmanagement ist keine reine Führungsaufgabe.
Neben der Klinikleitung gehören medizinische, pflegerische, administrative, technische und kommunikative Funktionen dazu. Entscheidend ist eine klare Rollenverteilung und abgestimmte Entscheidungswege.

Ja.
Neben Krankenhäusern unterstützen wir auch Pflegeeinrichtungen, Reha-Einrichtungen, medizinische Versorgungszentren und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens. Die Grundprinzipien sind ähnlich, die Strukturen werden jedoch jeweils angepasst.

Wir verbinden medizinische Praxis, Führungserfahrung und wissenschaftliche Ausbildung im Krisen- und Notfallmanagement.
Unsere Konzepte entstehen aus realen Einsatz- und Führungssituationen – nicht aus theoretischen Idealannahmen. Der Fokus liegt auf Umsetzbarkeit im Alltag.

Das Erstgespräch ist unverbindlich.
Wir klären Ihre aktuelle Situation, bestehende Strukturen und konkrete Fragestellungen. Auf dieser Basis erhalten Sie eine realistische Einschätzung möglicher nächster Schritte.

Ihr Kontakt zu uns

>

Kontakt

Success message!
Warning message!
Error message!